IOS-NEWSLETTER 
Forschung, Veranstaltungen, Publikationen

Call for papers: “Nationalism from Below: Popular Responses to Nation-Building Projects in Bessarabia, Transnistria, Moldova”

Leibniz Institute for East and Southeast European Studies (IOS) (in partnership with Plural Forum for Interdisciplinary Studies, Republic of Moldova)
Dates: October 1-2, 2021
Location
: “Hybrid” - IOS Regensburg and ZOOM
Call for papers
Submission deadline: July 1, 2021.

Seminarreihe des Arbeitsbereichs Ökonomie am IOS

Zeit: Dienstag, 15:00–16.30 Uhr
Ort: Leibniz-Institut für Ost-und Südosteuropaforschung (IOS); vorerst online via Zoom, Anmeldung.
Programm

Forschungslabor: „Geschichte und Sozialanthropologie Südost‐ und Osteuropas“

Zeit: Donnerstag, 14–16 Uhr (Lehrstuhl) oder 16–18 Uhr (Graduiertenschule und Leibniz-WissenschaftsCampus)
Ort: per Zoom
Programm

Ringvorlesungen CITAS: Area Studies und Raum vom Globalen Süden her neu denken

Sommersemester 2021
Zeit: donnerstags, 18:15-19:45
Ort: online via Zoom
Programm

Freie Stellen Text
Gastwiss. Programm Text
Leibniz

Aktuelles – Details

30. April 2021
Publikationen

Comparative Southeast European Studies 1 (2021) erschienen

Comparative Southeast European Studies 69, no. 1 (2021) hat den Schwerpunkt „In the Name of the Daughter. Anthropology of Gender in Montenegro“.
Die Zeitschrift, Nachfolgerin von Südosteuropa. Journal of Politics and Society, erscheint ab sofort unter neuem Namen und im Open Access.
Gastherausgeberin des ersten Heftes in neuem Format ist Čarna Brković (Göttingen). Die Autor*innen der Themensektion zeigen, aus der Perspektive geschlechtsspezifischer Lebenswelten in Montenegro, wie materielle und ökonomische Prozesse mit soziokulturellen Handlungslogiken verflochten sind und wie hierdurch einerseits alte Stereotype bestätigt, andererseits aber neue Räume für veränderte Verhaltensweisen geschaffen werden. Im Fokus steht unter anderem ein spezifisches Verständnis von Verwandtschaftsbeziehungen und von (immobilem) Eigentum. Frauen in Montenegro sind in ihrer Lebensführung nicht so eindimensional eingeschränkt, wie es aus einer (westlich geprägten) liberalen feministischen Perspektive erscheinen mag. Der Vergleich mit der Situation von Frauen im titoistischen Jugoslawien zeigt, dass die Transition seit 1990 einerseits eine signifikante Re-Traditionalisierung mit sich gebracht hat, dass andererseits aber die Bezüge auf das in den Nachkriegsjahrzenten Erreichte stark und vielfältig geblieben sind.
Das Heft enthält darüber hinaus einen Aufsatz von Armina Galijaš (Graz) und Ivan Ejub Kostić (Belgrad), die über muslimisches Leben in Serbien und speziell in der Hauptstadt Belgrad detailreich ins Gespräch kommen.
In der Offenen Sektion analysiert Heinz-Jürgen Axt (Duisburg-Essen) den jüngst wieder in den Tagesmedien präsenten, indes schon lange währenden Konflikt zwischen Griechenland und der Türkei im östlichen Mittelmeer. In jüngster Zeit nahm der Streit um die dortigen Gasvorkommen, der mit Konflikten um die Interpretation der Seegrenzen verknüpft ist, des Öfteren Ausmaße am Rande einer militärischen Eskalation an.