Angesichts der aktuellen Krisenlage wegen COVID-19 (Coronavirus) sowie der amtlichen Empfehlung, soziale Interaktionen auf ein Minimum zu beschränken, ist das IOS bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Bibliothek ist inzwischen wieder für externe Besucher geöffnet; dabei gelten Einschränkungen. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an info(at)ios-regensburg.de

Wir wünschen allen Bürger*innen und unseren Kolleg*innen alles Gute und vor allem Gesundheit.


In view of the current crisis situation due to COVID-19 (Coronavirus) and the recommendation by the authorities to keep social interactions to a minimum, the IOS is closed to the public until further notice. The library has reopened - with restrictions in place. If you have any questions, please contact info(at)ios-regensburg.de

We wish all citizens and our colleagues all the best and especially good health.


Ankündigung

Wiederöffnung des Lesesaals für Externe

Die Bibliothek öffnet ab 15. Juli ihren Lesesaal wieder für externe Nutzer*innen! Zum Hygienekonzept und den Nutzungsbedingungen >>>


Wissenstransfer

ostBLOG Spezial – Corona in Ost- und Südosteuropa

Wie verändert die Corona-Krise Ost- und Südosteuropa? Die Frage beantwortet das IOS in den kommenden Tagen und Wochen in einem eigenen Blog.

Wie verändert die Corona-Krise Ost- und Südosteuropa? Die Frage beantwortet das IOS in den kommenden Tagen und Wochen in einem eigenen Blog. Die Beiträge auf „ostBLOG Spezial – Corona in Ost- und Südosteuropa“ beschreiben große und kleine gesellschaftliche Konsequenzen und politische Reaktionen auf die Krise ebenso wie ihre wirtschaftlichen Folgen. Oder sie blicken zurück auf vergleichbare Ereignisse, die sich in der Vergangenheit in der Region abgespielt haben. Die Artikel stammen von Wissenschaftler*innen des IOS, hinzu kommen Beiträge von Kolleg*innen aus dem umfassenden internationalen Netzwerk des Instituts.


29. Juli 2020
Publikationen

Buchkapitel von Sabine Rutar erschienen: "Labor Protest in the Italian-Yugoslav Border Region During the Cold War: Action, Control, Legitimacy, Self-Management"

Der Aufsatz ist ein Teil von Marsha Siefert (Hg.),  Labor in State-Socialist Europe, 1945–1989. Contributions to a History of Work, Budapest: CEU Press, 2020, S. 373-394. Der Band ist der erste, der die Geschichte der Arbeit im östlichen Europa während des Kalten Krieges umfassend anhand von geographisch breit gefächerten Fallstudien in den Blick nimmt.


24. Juli 2020
Publikationen

Heft 2, 2020, von Südosteuropa ist erschienen

Südosteuopa 68 No 2 (2020)

Südosteuopa 68 No 2 (2020) enthält den thematischen Schwerpunkt Volunteering and Voluntary Associations in the Post-Yugoslav States. Gastherausgeberin ist Ana Kladnik (Ljubljana).
Tatjana Rakar und Zinka Kolarič (Ljubljana) geben einen detaillierten Überblick über die Entwicklung des zivilgesellschaftlichen Sektors und seiner sozialpolitischen Funktionen in Slowenien.
Ana Kladnik (Ljubljana) untersucht die freiwillige Feuerwehr in Slowenien in den Jahren um 1990. Aufgrund ihrer jahrhundertalten Tradition gilt die freiwillige Feuerwehr als intrinsischer Teil der slowenischen Nation, was ihr eine gute Verhandlungsposition im Zuge der Transformation eröffnete.
Ana Ljubojević (Graz) analysiert Freiwilligenarbeit von Jugendlichen in Serbien am Beispiel der „Jungen Forscher Serbiens“ zwischen 1980 und 2000 sowie persönlicher Erfahrungen Freiwilliger während der von Krieg und internationaler Isolation gekennzeichneten 1990er Jahre.
Julia Nietsch (Paris) untersucht die porösen Grenzen zwischen Freiwilligenarbeit und Politik in Kosovo während der 1990er Jahre am Beispiel der Mutter-Teresa-Gesellschaft, die nach den Massenentlassungen von Kosovo-Albanern im Gesundheitssektor mithilfe von mehr als 7000 Freiwilligen alternative Gesundheitszentren organisierte.
Zlatiborka Popov-Momčinović (Pale) analysiert Werte wie Solidarität, Gleichberechtigung und Reziprozität am Beispiel weiblicher Freiwilligenarbeit und Netzwerke in Bosnien und Herzegowina.
Anna Matthiesen (New York) zeigt, wie Arbeitsaktionen (radne akcije), wie sie im sozialistischen Jugoslawien organisiert wurden, in Serbien ein Referenzpunkt geblieben sind, beispielsweise beim Einsatz von freiwilligen Helferinnen und Helfern beim schweren Donau- und Savehochwasser 2014 sowie im Bereich von Spendenaktionen via SMS.
In der Offenen Sektion kommentiert Dubravka Stojanović (Belgrad) die Coronaviruspandemie. Sie blickt auf Antworten, die die Welt auf die Krisen des Ersten Weltkriegs, des Börsencrashs 1929 und des Zweiten Weltkriegs gefunden hat, sortiert diese in „pessimistische“ und „optimistische“ Antworten und verweist auf die jeweiligen Konsequenzen.


24. Juli 2020
Publikationen

Neues Buchkapitel von Ulf Brunnbauer und Visar Nonaj erschienen: "Finding Workers to Build Socialism: Recruiting for the Steel Factories in Bulgaria and Albania"

Der Aufsatz "Finding Workers to Build Socialism: Recruiting for the Steel Factories in Bulgaria and Albania" präsentiert Resultate aus dem abgeschlossenen, von der Fritz-Thyssen-Stiftung geörderten Porjekt "Realsozialistische Industriearbeiterkulturen am Balkan", das am IOS durchgeführt wurde. Er erschien in dem von Marsha Siefert bei CEU Press herausgegebenen Sammelband "Labor in State-Socialist Europe, 1945–1989", siehe: http://ceupress.com/book/labor-state-socialist-europe-1945-1989