IOS-NEWSLETTER 
Forschung, Veranstaltungen, Publikationen

Regensburger Vorträge zum östlichen Europa

Die einzelnen Termine und Vortragsthemen entnehmen Sie bitte dem Plakat.
Detaillierte Informationen zu den einzelnen Vorträgen finden Sie hier.

Albanien – Nachrichten vom Rand Europas

Veranstaltungsreihe des Evangelischen Bildungswerke e.V..
Datum: 21.11.2019 – 08.01.2020
Veranstalter: Evangelisches Bildungswerk Regensburg e.V. in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS)
Ort: EBW, Am Ölberg 2, 93047 Regensburg.

Infrastructure in East and Southeast Europe in Comparative Perspective: Past, Present and Future

8th Annual Conference of theLeibniz Institute for East and Southeast European Studies (IOS), Regensburg
Datum: 25.06.2020–27.06.2020
Ort
: Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS)
Call for Papers

Inequalities and Redistribution in Central and Eastern Europe

12th Joint IOS/APB/EACES Summer Academy on Central and Eastern Europe 2020.
Call for papers
Submission deadline: April 1, 2020.
Dates: July 6–8, 2020
Location: Akademie für Politische Bildung Tutzing on Lake Starnberg near Munich

Seminarreihe des Arbeitsbereichs Ökonomie am IOS

Zeit: Dienstag, 13.30–15.00 Uhr
Ort: Leibniz-Institut für Ost-und Südosteuropaforschung (IOS), Landshuter Str. 4 (Raum 109)
Programm

Forschungslabor: „Geschichte und Sozialanthropologie Südost‐ und Osteuropas“

Zeit: Donnerstag, 14–16 Uhr
Ort: WiOS, Landshuter Str. 4 (Raum 017)
Programm

Freie Stellen Text
Gastwiss. Programm Text
Leibniz

Aktuelles – Details

5. November 2019
Publikationen

Heft 2/2019 Jahrbücher für Geschichte Osteuropas erschienen

Das zweite Heft des 67. Jahrgangs der „Jahrbücher für Geschichte Osteuropas“ ist ein offenes Heft, dessen Beiträge eine Zeitspanne vom 18. bis zum 20. Jahrhundert umfassen. Gleich zwei Beiträge beschäftigen sich mit staatlichen Maßnahmen/Politik zur Prävention von Hungerkrisen. Marten Seppel (Tartu) untersucht, wie im 18. und 19. Jahrhundert in den baltischen Provinzen des Zarenreiches versucht wurde, mittels kommunaler Getreidespeicher Vorräte anzulegen, die auch in Jahren mit Missernten vor einer Hungersnot schützen sollten. Seppel zeigt, dass diese Speicher, die bis 1917 existierten, ihren Zweck nicht erfüllten und stattdessen mehr Probleme als Lösungen brachten. Lari Rantanen (Turku) beschäftigt sich in seinem Beitrag mit staatlichen Reaktionen auf die Hungerkrise der 1860er Jahre im Großfürstentum Finnland. Er analysiert die Rolle des Hegelianers und Wirtschaftssenators Johan Vilhelm Snellman in den Auseinandersetzungen zwischen dem Großfürstentum und dem Zarenreich sowie dem finnischen Senat und dem finnischen Reichstag. Im Mittelpunkt des Aufsatzes von Peter Kaiser (Freiburg) steht der langjährige Generalsekretär des Komsomol, Aleksandr Kosarev, zur Zeit des „Großen Terrors“ (1936–1939). Kaiser lotet die Handlungsspielräume des Komsomol-Chefs aus und zeichnet die Praktiken seiner Machtausübung während der Stalinschen „Säuberungen“ nach, denen Kosarev 1939 schließlich selbst zum Opfer fiel. Die letzte Abhandlung des Heftes widmet sich der poststalinistischen Geschichte der Sowjetunion aus der Perspektive der Schallplattenproduktion. Michel Abeßer (Freiburg) entfaltet darin die komplexe kultur- und wirtschaftspolitische Verflechtung der Sowjetunion mit dem Westen, die sich aus dem Bestreben ergab, sowjetische Musik auf dem Weltmarkt zu präsentieren.
Ergänzt werden die Artikel von 27 Rezensionen neuer Forschungsliteratur zur Geschichte Osteuropas. 30 weitere Besprechungen sind parallel zum Heft online in den „jgo.e-reviews“ 2018, 4 auf www.recensio.net erschienen.